Mein Motto für 2023: Sichtbarkeit

Wenn ich überlege, was mein Motto für das gerade angelaufene Jahr ist, dann kann es nur das eine sein:

Sichtbarkeit. Sicht-bar-keit.

Sichtbar werden, nicht allein vor sich hin wurschteln. Und ja, das ist für eher introvertiert gelagerte Menschen wie mich tatsächlich ein Thema. Andere könnten ja sehen und beurteilen, was ich mache.
Es ist die vielzitierte Komfortzone, die sich wirklich verdammt komfortabel anfühlt. Wie auf der Couch liegen mit einer großen Kuscheldecke. Und ich liege gern auf der Couch! Fast so gern wie unsere Hunde Olaf und Bärbel.
Aber es gibt ja viele Möglichkeiten, sichtbar zu werden. Ich muss ja nicht in Reels tanzen oder auf Facebook live gehen. By the way: Das werde ich auch nicht. Man soll ja nie „nie“ sagen, aber eher schmeiße ich die Hunde von der Couch. Also sehr unwahrscheinlich.

Was bedeutet Sichtbarkeit genau für mich?

Wie kann ich also meinen virtuellen Laden öffnen, Plakate in die Schaufenster hängen und Flyer in die Welt bringen? Die Erkenntnis drängt sich auf, ist erstaunlich einfach und gleichzeitig schmerzhaft:

Ich habe schon immer gern geschrieben. Aber in den letzten Jahren ist das viel zu kurz gekommen. Genau genommen VIELE Jahre und VIEL zu kurz. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Meine größte Stärke habe ich viel zu lange vernachlässigt. Wie die Orchidee auf meiner Fensterbank, die irgendwie immer die Blüten hängen lässt..
Und das werde ich dieses Jahr ändern!
Das Schlüsselwort heißt: Blogartikel. Ich lese sie gern, und sie haben mir bei kleinen Fragen, Problemen und Stolpersteinen schon oft geholfen. Und das möchte ich gern weitergeben.
Ich werde also dieses Jahr mit einer ganzen Serie starten. Und dieser Blogartikel ist der erste.
Themen gibt es genug, die darauf warten, erzählt zu werden.

Warum ist mir Sichtbarkeit wichtig?

Oft denkt man ja: Ist doch normal, was ich mache. Nichts besonderes, können ja viele. Stimmt und stimmt nicht. Und das aus zwei Gründen:
1: Können viele…? Können in meiner Online-Bubble viele, ja. Aber wenn ich in meinem Umfeld erzähle, was ich so mache, nicken die meisten spätestens nach “Wordpress-Plugins” und “Datenschutzgenerator” ein. Manche halten noch bis “Divi-Theme” durch. Aber eher selten.
Weil es eben doch nicht jeden so interessiert wie mich. Nicht jeder hat die Leidenschaft, Websites zu erstellen und sich mit dem ganzen technischen Hintergrund auseinanderzusetzen.

2: Expertise ist nicht alles
Außerdem mache ich selbst die Erfahrung, dass es x Kurse zu einem Thema gibt. Aber wenn ich mich informiere und recherchiere, zieht es mich zu einer bestimmten Anbieterin hin. Weil wir eine Gemeinsamkeit haben. Weil ich den Humor in ihren Texten mag. Weil ich das Gefühl habe, sie weiß, wovon sie spricht. Und es gibt viele kleine Bausteine und Nuancen, die eben eine zu “the one“ machen, mit der ich arbeiten möchte oder deren Angebot ich kaufe.
Wenn einem das klar wird, ist es ja fast fahrlässig, sich nicht zu zeigen und darauf zu vertrauen, dass allein das Angebot an sich jemanden überzeugt.

Was ist mein Ziel?

Ich möchte 2023 mindestens 30 Blogartikel schreiben! Ich freue mich darauf, meinen Schreibmuskel endlich wieder zu aktivieren. Und auf den ersten Muskelkater.
Und wo ich schon mal beim Schreiben bin: Ich kann es kaum erwarten, einen Newsletter zu starten. Mit Active Campaign und SendinBlue kenne ich mich schon aus. Die Theorie steht also – und jetzt kommt die Umsetzung.
Und mit meinen Blogartikeln habe ich endlich Futter, um bei Pinterest zu starten.
Ganz schön viel für ein Jahr.
Aber Grunde genommen ist schreibend sichtbar werden immer noch komfortabel. Die Decke auf der Couch ist etwas weniger kuschelig und ein wenig dünner. Aber das passt schon. Denn ich werde mich daran gewöhnen. Und durch das Training weniger kälteempfindlich

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